Veröffentlicht am 20.12.2025
Leishmaniose beim Hund – erkennen und vorbeugen
Leishmaniose ist eine ernsthafte, chronische Infektionskrankheit bei Hunden. Sie wird durch Parasiten verursacht, die über den Stich der Sandmücke übertragen werden. Besonders betroffen sind Hunde aus dem Mittelmeerraum oder Tiere, die mit ihren Besitzern in südliche Länder reisen. Durch den Klimawandel gewinnt die Erkrankung auch in nördlicheren Regionen an Bedeutung.
Symptome
Die Krankheit kann sich sehr unterschiedlich äußern und oft erst Monate oder Jahre nach der Ansteckung auftreten. Häufige Anzeichen sind Gewichtsverlust, Müdigkeit, Hautprobleme, Haarausfall, entzündete Augen oder Ohren, vergrößerte Lymphknoten sowie Nierenerkrankungen in späteren Stadien.
Behandlung
Leishmaniose ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Mit einer frühzeitigen Diagnose und konsequenter Therapie können viele Hunde lange und gut leben.
Vorbeugung und Impfung
Der wichtigste Schutz ist die Vorbeugung:
Insektenschutz (Halsbänder, Spot-ons)
Schutz vor Sandmücken, besonders abends und nachts
Zusätzlich gibt es eine Impfung gegen Leishmaniose. Sie verhindert eine Infektion nicht vollständig, kann aber das Risiko eines Krankheitsausbruchs deutlich senken und den Verlauf mildern. Voraussetzung ist, dass der Hund gesund und nicht infiziert ist – ein Bluttest vor der Impfung ist daher notwendig. Die Impfung ergänzt den Mückenschutz, ersetzt ihn aber nicht.
Fazit
Leishmaniose ist eine schwere Erkrankung, der man jedoch gut vorbeugen kann. Eine Kombination aus konsequentem Mückenschutz und Impfung bietet den bestmöglichen Schutz – besonders für Hunde in Risikogebieten oder auf Reisen.
